Jour fixe: Hugenotten und Camisarden

28. Juli 2017 0 Kommentare
Wann:
28. September 2017 um 17:00 – 18:00
2017-09-28T17:00:00+02:00
2017-09-28T18:00:00+02:00
Wo:
VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg-Mitte
Preis:
Teilnahme kostenlos
Jour fixe: Hugenotten und Camisarden @ VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg-Mitte

Europa im Glaubenskrieg – Referent: Wolfgang Schwarzer

Kamisarden (französisch Camisards) war der Name der Hugenotten in den Cevennen. Sie waren nicht selten Abkömmlinge der Waldenser und hatten sich im 16. Jahrhundert der Reformation angeschlossen. Ein erster Aufstand der Kamisarden nach der Aufhebung des im Jahr 1598 von Heinrich IV. erlassenen Edikts von Nantes durch das von Ludwig XIV. erlassene Edikt von Fontainebleau (1685) führte zu einem latenten Partisanenkrieg, der sich während des Spanischen Erbfolgekrieges im sogenannten Cevennenkrieg (1702–1705) blutig entlud. In diesem Krieg wurden die Kamisarden von den Engländern mit Geld und Waffen unterstützt. Der Krieg endete mit der Entvölkerung der Cevennen und verursachte einen wesentlichen Teil der französischen Staatsschulden am Ende des Erbfolgekrieges.

Der Name Camisards bedeutet eigentlich ‚Blusenmänner‘ (von camise bzw. chemise = ‚Hemd‘ oder ‚Bluse‘; hiervon ist auch abgeleitet das französische Wort camisade = ‚nächtlicher Überfall‘). (Quelle: Wikipedia)

Kooperationsveranstaltung

Foto: Statue Admiral Coligny (rue Rivoli) C: Wolfgang Schwarzer


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