Neues Organisations- und Leitungsteam beim Arbeitskreis für Französischlehrkräfte – Abschiedsgruß der bisherigen Mitorganisatorin Dr. Ingeborg Christ

30. Juli 2017 Vorstandsnachrichten 0 Kommentare

Mit dem 59. Arbeitskreis am 23. März 2017 habe ich, Ingeborg Christ, meine Arbeit als Mitorganisatorin des Arbeitskreises für Französischlehrkräfte aus der Hand gegeben. Ulrike Hebel, mit der ich zusammen den Arbeitskreis seit 2005 organisieren und durchführen durfte, wird von der 60. Veranstaltung im September 2017 an, in Kooperation mit Marjan Beckering und unterstützt von Ingrid Debus, den Arbeitskreis leiten. Ich freue mich, dass das Projekt in dieser neuen Konstellation weitergeführt wird, und ich bin dankbar, dass Dr. Dagmar und Erika Troost bereit sind, ihre bisherige wertvolle logistische Unterstützung auch dem neuen Organisationsteam zur Verfügung zu stellen.

Ich möchte zu der Gelegenheit des Wechsels im Team allen danken, die dazu beitragen, dass der regelmäßig alle zwei Monate im Rahmen der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg tagende Arbeitskreis hohe Wertschätzung über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus genießt. Hervorzuheben ist hierbei, dass dank seiner institutionenübergreifenden Orientierung alle Bildungseinrichtungen, an denen Französisch vermittelt wird, in dem Arbeitskreis vertreten sind: Lehrkräfte aller Schulstufen und Schulformen (allgemeinbildend, berufsbildend), Dozentinnen und Dozenten der Volkshochschule als Kooperationspartnerin des Projekts, Lehrende an Hochschulen und an Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung, Studentinnen, Studenten, Referendarinnen und Referendare für das Fach Französisch. Außerdem zeigen sich immer wieder Mitglieder der Deutsch-Französischen Gesellschaft an Fragen des Lehrens und Lernens der französischen Sprache interessiert.

Dank zu sagen ist zuallererst den Referentinnen und Referenten, die uns seit Jahren äußerst kompetente Beiträge bieten. Zu danken ist sodann den Vertreterinnen und Vertretern der Schulbuchverlage (insbesondere Herrn Jürgen Lohmann, Verlag Cornelsen) und der Französischen Buchhandlung Duisburg (Herrn Jürgen Donat), die uns immer über den aktuellen Stand der Lehrmaterialien informieren und über wichtige Neuerscheinungen des deutschen und französischen Buchmarktes auf dem Laufenden halten. Insbesondere ist den Lehrkräften zu danken, die in ihrer Freizeit mit Interesse und Engagement die Veranstaltungen mitgestalten, sowie des Weiteren den Mithelfenden bei den vielen Aufgaben der Organisation, Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen. Gern nenne ich in diesem Zusammenhang Herrn Klaus Jankus, der bei der Betreuung der elektronischen Medien mithilft, sowie auch die Leitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Café Museum, die uns für viele unserer nachmittäglichen Veranstaltungen freundlich und entgegenkommend ihren schönen Gesellschaftsraum zur Verfügung stellen. Vor allem danke ich meiner Kollegin Ulrike Hebel als Mitverantwortlicher in der Konzeption und Gestaltung des Arbeitskreises. Es waren 12 Jahre wunderbarer fachlich und menschlich bereichernder Zusammenarbeit. Ich wünsche ihr und dem neuen Team viel Freude und Erfolg. Genereller Dank gilt natürlich den vorigen und jetzigen Vorsitzenden der Gesellschaft, Wolfgang Schwarzer und Waltraud Schleser, die diesem Projekt jede mögliche Unterstützung zukommen lassen.

Einen genaueren Einblick in die Geschichte, die Ziele, die fachlichen Schwerpunkte und die Ergebnisse des Arbeitskreises sowie eine Würdigung der Referentinnen und Referenten und ihrer fachlich ausgezeichneten und weiterführenden Beiträge enthält das von der Deutsch-Französischen Gesellschaft verlegte Buch „IDEEN für einen motivierenden Französischunterricht“ (Hrsg. Ingeborg Christ / Ulrike Hebel), das anlässlich des 50. Treffens des Arbeitskreises 2015 erschienen ist und bei der Schatzmeisterin der Gesellschaft, Veronika Kramer (kramerduisburg@aol.com) erworben werden kann.

Aus Rückmeldungen freuen wir uns entnehmen zu dürfen, dass der Arbeitskreis von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als hilfreich und anregend für ihre Arbeit geschätzt wird. Im Laufe der Jahre konnten wir mehr als 400 Französischlehrkräfte der Region begrüßen. An den einzelnen Veranstaltungen nehmen jeweils 40 bis 60 Lehrkräfte teil, die zuweilen auch von Schülerinnen und Schülern begleitet werden, wenn das Thema diese direkt betrifft oder sie aus ihrer Sicht etwas beitragen können. Das wichtigste Anliegen des Arbeitskreises, das dessen Gründung bewirkte, ist es, mit Hilfe der Deutsch-Französischen Gesellschaft dazu beizutragen, dass der Französischunterricht in unserer Region für die Lernenden zu den anregenden, erfreulichen, belebenden und weiterführenden Ereignissen in ihrem Schulleben zählt. Ich danke allen, die dabei mitwirken und werde mich als bisherige Mitorganisatorin freuen, wenn der Arbeitskreis weiterhin Treue und Unterstützung erfährt.

Das Fach Französisch bedarf immer wieder frischer Impulse, und die Französischlehrkräfte brauchen Ermutigung und Bestärkung, ihr Bestes für dieses Fach einzusetzen. Der Arbeitskreis will sie hierbei unterstützen. Ich bin sicher, dass das neue und verjüngte Team neue und zeitgemäße Schwerpunkte setzen wird. Die augenblicklichen Voraussetzungen in Frankreich sind für das Fach äußerst günstig. Man erfährt immer wieder, dass die politischen Gegebenheiten Einfluss auf die Wertschätzung eines Sprachfaches haben. Der Elan des jungen, reformfreudigen und begeisternden Präsidenten Frankreichs, Emmanuel Macron, dem die Erneuerung seines Landes sowie auch die Belebung und Festigung der deutsch-französischen Beziehungen und der Einheit Europas am Herzen liegen, wird gewiss auch erfrischend auf den Französischunterricht wirken. Ich wünsche dem jetzigen Team und allen Französischlehrkräften, dass sie sich immer wieder für die französische Sprache und die gesellschaftlichen und kulturellen Inhalte, die damit verbunden sind, begeistern und sie diese mit Engagement, Freude, Kreativität und Erfolg zu vermitteln wissen.

In Dankbarkeit für viele gemeinsam erworbene Erfahrungen und Erkenntnisse sowie anregende und auch fröhliche Stunden verabschiedet sich in Herzlichkeit die frühere Mitorganisatorin des Arbeitskreises

 Ingeborg Christ


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