Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

27. Juli 2018 0 Kommentare
Wann:
20. Oktober 2018 um 19:30 – 21:30
2018-10-20T19:30:00+02:00
2018-10-20T21:30:00+02:00
Wo:
Theater der Stadt Duisburg, Opernplatz, 47051 Duisburg
Preis:
Ermäßigte Karten der oberen Kategorie für DFG-Mitglieder: 19,50 €
Petruschka / L'Enfant et les Sortilèges @ Theater der Stadt Duisburg, Opernplatz, 47051 Duisburg

Ballett bzw. Oper von Igor Strawinsky / Maurice Ravel (Oper: Französisch mit dt. Übertiteln)

Inszenierung: Suzanne Andrade, Esme Appleton

Nach der Kult-Inszenierung von Mozarts „Zauberflöte“, die weltweit bejubelt wurde und auch in Düsseldorf und Duisburg ein begeistertes Publikum fand, gibt es eine neue Begegnung mit der Theatertruppe „1927“ (Suzanne Andrade, Esme Appleton und Paul Barritt) und zwei Werken, die wie gemacht scheinen für die grenzenlose Fantasie der britischen Bilderzauberer und ihre einzigartige Kombination von Animation und live agierenden Darstellern. Sie verbinden zwei Werke, die ihren Ursprung im Paris des frühen 20. Jahrhunderts haben.

Igor Strawinskys „Petruschka“ wirft den Zuschauer mitten hinein ins ausgelassene, wilde Treiben eines Jahrmarkts, auf dem ein unheimlich wirkender Gaukler drei Puppen präsentiert, die er mit seiner Magie zum Leben erweckt: die verletzliche Akrobatin Ptitschka, den grobschlächtigen aber gutmütigen Muskelmann Patap und den tollpatschigen Clown Petruschka. Von ihrem sadistischen Meister fortwährend zur Schau gestellt und gequält, sehnen sich alle drei nach Freiheit, doch nur Petruschka gelingt schließlich die Flucht. Berauscht vom neuen Lebensgefühl stürzt er sich voller Neugier ins Jahrmarkt-Getümmel. Doch die Freiheit währt nicht lange…

Strawinskys als Ballett und Konzertstück bekannte Burlesque wird in einer scheinbar die Naturgesetze außer Kraft setzenden Kombination aus Animation und Akrobatik im Stil des Cirque du Soleil, zwischen Equilibristik, Luft- und Clownakrobatik erzählt. Bühne, Animationen, Klänge und Darsteller verschmelzen zu einem Live-Action-Cartoon mit Musik.

— Weil er unartig und widerspenstig ist, muss das Kind in Maurice Ravels „L’Enfant et les Sortilèges“ zur Strafe in seinem Zimmer bleiben. Wütend zerstört es die Zimmereinrichtung und quält seine Katze. „Ich bin böse und frei!“, ruft es triumphierend. Doch der Triumph währt nicht lange. Wie in einem bösen Albtraum werden die beschädigten Gegenstände – Sessel, Uhr, Teekanne oder Tapete – lebendig und rächen sich an ihrem Peiniger. Selbst die Natur und ihre Bewohner setzen dem Kind zu, das zu lernen beginnt, welche Konsequenzen die eigenen Taten nach sich ziehen. Als es schließlich Mitgefühl mit einem verletzten Eichhörnchen zeigt, endet der Spuk – vorerst…
In Ravels Werk verschmelzen Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen und führen in den Bildwelten der Theatertruppe „1927“ zu einem alle Sinne berauschenden Erlebnis.

Foto: (L’enfant et les sortilèges) Hans Jörg Michel

Tipp: Opernführer live um 19 h

Anmeldung bis ca. 12.10.18 bei Wolfgang Schwarzer (Coupon im Mitgliederrundschreiben)

 


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