Abscheu und Entsetzen über neue Terrortat in Nizza

29. Oktober 2020 Top-Nachricht 0 Kommentare
Der Tatort: Die Basilika Notre-Dame-de-l’Assomption in der rue d'Italie von Nizza. ©Mr. No CC BY 3.0

Schon wieder eine entsetzliche Terrortat: Drei Tote und mehrere Verletzte am 29. Oktober 2020, in und nahe der Kirche Notre-Dame im südfranzösischen Nizza.

©Tagesschau.de

Noch sind wir, die Freunde, Mitglieder sowie der Vorstand der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg zutiefst schockiert und zornig über die brutale Bluttat an einem Berufsschullehrer in der région parisiènne vom vergangenen 16. Oktober und schon folgt eine weitere, abscheuliche Terror-Tat am Freitag, den 29. Oktober 2020.

Der Vorstand der DFG Duisburg schließt sich den Trauer- und Solidaritätsbekundungen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie von Bundeskanzlerin Angela Merkel an das französische Volk an:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete die Tat als einen “Akt abscheulicher Gewalt” und betonte: “Der Gewalt und den islamistischen Motiven, die offenbar hinter ihr stehen, müssen wir mit aller Entschiedenheit entgegentreten.” Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich “tief erschüttert”. Sie versicherte Frankreich “in diesen schweren Stunden Deutschlands Solidarität”. (sten)


Hintergrund: 

Nach einem islamistischen Terroranschlag in Nizza an 29.10 wurde in Frankreich erneut die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.Unter anderem wurde die Militärpräsenz der französischen Armee auf den französischen Straßen von 3000 auf 7000 Soldaten aufgestockt. Bei dem Messerangriff in einer katholischen Kirche in Nizza waren drei Menschen getötet und sechs weitere Menschen verletzt worden. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt. Nach Angaben von Bürgermeister Christian Estrosi soll der Täter mehrmals „Allahu Akbar” gerufen haben. In einem anderen Fall wurde am 29. Oktober in Avignon ein Mann von der Polizei niedergeschossen, nachdem er Polizisten und Passanten mit einer Pistole bedroht haben soll. Nach den ersten Ermittlungen handelt es sich um einen Anhänger der rechtsextremen Bewegung „Mouvement identitaire“. (©KAS)

 


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