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AK-Berichte2021-09-27T09:05:12+02:00

AK-Berichte

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Corona(-Lücken): Und was nun im Fach Französisch?

– Interkulturelles Lernen im Französischunterricht

– Digitales Arbeiten mit neuen Lehrwerken

Corona(-Lücken): Und was nun im Fach Französisch?

Diesmal ging es um das Thema „Corona(-Lücken): Und was nun im Fach Französisch?“ welches von Ulrike C. Lange im online Format auch für weiter entfernt wohnende Lehrkräfte gut angenommen wurde. Im Anschluss an den Vortrag ergab sich eine angeregte Diskussion mit Austausch von Unterrichtstipps.

Ulrike C. Lange stellte dar, dass neben ausgefallenem Französischunterricht natürlich auch Begegnungen wie Schüleraustausche und Klassenfahrten nicht stattfanden. Die „relations franco-allemandes“ könnten gut durch „memes“ thematisiert werden: z.B. anhand dessen, wie in Frankreich mit dem Thema Corona umgegangen wurde und wird (die „bises“, das „confinement“). Des Weiteren wurden den Teilnehmern Meme-Generatoren empfohlen und ermutigt, selbst mit den Lernenden einmal solche „memes“ zu erstellen.

Als Ersatz für Austausche bieten sich virtuelle Austausche an; hier wären das e-twinning oder auch Programme des DFJW zu nennen. Letzteres stelle sogar regelmäßig entsprechende Fortbildungen für Lehrkräfte zur Verfügung. Ebenso können virtuelle Projekte mit der Partnerschule gestartet werden, zum Beispiel Kochrezepte sammeln, diese nachkochen und dabei filmen. Die entstanden Videos könnten dann an die Partnerschule geschickt werden.

Ein weiteres Thema war die Sprachwahlberatung, die wegen Corona zumeist nicht in Präsenz stattfinden konnte. Darüber hinaus seien viele Schüler durch die entstandenen Lücken in Französisch nun sehr verunsichert und die Tendenz zur Abwahl ist unübersehbar. Hierzu nannte Frau Lange einige praktikable Tipps: unter www.fapf.de gibt es eine Powerpoint zur Sprachenwahl. Darüber hinaus könne man beim VDFG Flyer bestellen. Besonders gut kam die Idee an, die Schüler selbst einen Imagefilm für das Fach Französisch drehen zu lassen, um nachfolgende Klassen für diese Sprache zu motivieren. Zum Thema Aussprachetraining, welches durch Distanzunterricht bzw. auch durch das Masketragen erschwert wurde, zeigte Frau Lange die Möglichkeit einer transparenten Maske auf. Genauso eigneten sich auch Fotos und Videos, die die Mundbewegungen erklärten sowie diverse Apps fürs Handy. Eine gute Gelegenheit sei es, sich Audiodateien von den Schülern zuschicken zu lassen und selbst eine korrigierte Version zurückzuschicken.

Zum Thema Fehlerkorrektur legte Frau Lange den Teilnehmenden ans Herz, nicht allzu streng zu korrigieren – auch hier natürlich die Motivation der Schüler im Blick. Ein völlig roter Klausurbogen veranlasse doch allzu viele Schüler, das Fach so schnell wie möglich abzuwählen. Fehler sollten als Lerngelegenheit gesehen werden, es sollte eine Positivkorrektur erfolgen und generell sollten Fehler, die die Kommunikation nicht behindern, nicht allzu streng bewertet werden. „Schlaue Fehler“ sollten als Lerngelegenheit sogar honoriert werden.

Beim Thema „fehlende Bücher“ könne man sich vorübergehend mit Beamer, pdfs, Probeexemplaren oder – begrenzten – Kopien behelfen.

Wichtig sei, eine Überbetonung der Grammatik zu vermeiden. Lieber sollten interessante Themen inkl. Wortschatz aufgearbeitet werden, gerne in Form einer Lektüre. Empfohlen wurde hier die BD „Simon et Louise“, welche sogar schon die Möglichkeit böte, erste Vorübungen zur Analyse zu machen. Ebenso wurde die Lektüre „Imbattable“ genannt.

Eine nette Möglichkeit, Stoff zum Beispiel zum Wochenbeginn zu wiederholen, böten Quizlet und ähnliche Formate.

Auch für Anfänger gab es Ideen, schon erste sehenswerte Produkte zu erstellen: die ersten Dialoge könnten per Legevideo oder mithilfe von Playmobilfiguren nachgestellt und gefilmt werden. Das gleiche gilt natürlich auch für Lektüre- oder Lektionsinhalten. Auch könne man PowerPoints mit Ton hinterlegen lassen (zum Beispiel Imove).

Festzuhalten bleibt, dass es nun hauptsächlich darauf ankommt, die Schüler trotz aller Lücken „bei der Stange“ zu halten und den Spaß am Erlenen des Französischen in den Vordergrund zu stellen.

Wir danken Ulrike C. Lange für die interessante und ideenreiche Fortbildung. Hier konnte sicherlich jeder und jede etwas für die verschiedensten Lerngruppen mitnehmen!

Protokoll: Melanie Weißenburg

Interkulturelles Lernen im Französischunterricht:

Bericht zum 75. Arbeitskreis für Französischlehrkräfte (15.4.2021)

Waltraud Schleser gestaltete einen online-Arbeitskreis zum Thema „Interkulturelles Lernen“. Hierbei wurden auch die Teilnehmer*innen mit einbezogen.

Zunächst gab es eine kleine Einführung, bei der die Teilnehmer*innen bereits interaktiv mitarbeiten konnten. Anhand des Eisbergmodells sollten verschiedene Eigenschaften wie Höflichkeit, politisches System oder Sprache dem bewussten oder unbewussten Verhalten zugeordnet werden.

Weiter ging es mit Konnotationen, die im französischen bzw. deutschen Kopf beim Hören vermeintlich ähnlicher Begriffe wie Frühstück/petit déjeuner, Trinkgeld/pourboire oder Kindergarten/école maternelle entstehen. Den Teilnehmer*innen wurde so die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe immer klarer.

Besonders anschaulich war ein kleiner Film, den Frau Schleser einspielte. Hier wurde gezeigt, wie sich ein französisches bzw. deutsches Team mit Studenten an die Bewältigung der gleichen Aufgabe macht (einen möglichst hohen Turm aus Zuckerwürfeln bauen). Auch hierbei stachen die kulturellen Unterschiede sofort ins Auge.

In einer Kleingruppenarbeit wurden die Teilnehmer*innen nun aufgefordert, sogenannte „critical incidents“ zu bearbeiten – Situationen, in denen zum Beispiel eine deutsche Austauschschülerin bei den Franzosen am Tisch sitzt, sich aber nicht traut, mitzureden. Wie kann ich als Lehrer die Schüler*innen auf solche Situationen gut vorbereiten?

Frau Schleser schloss ihren Vortrag mit einer Lektüreempfehlung. Von den Teilnehmer*innen kam der vielfache Wunsch nach einer Folgeveranstaltung.

Wir danken Waltraud Schleser für die Gestaltung dieses sehr motivierenden Arbeitskreises.

Protokoll: Melanie Weißenburg

Digitales Lernen mit neuen Lehrwerken

Bericht zum 74. Arbeitskreis für Französischlehrkräfte

Wegen der angespannten Coronasituation fanden beide Seminare online statt.

Cornelsen: Donnerstag, 4. Februar 2021 17:00 -18:00 Uhr

Klett: Montag, 8. Februar 2021, 17:00 – 18.00Uhr

Dieser Arbeitskreis wollte die Teilnehmer*innen bei der Entscheidungsfindung unterstützen, welches neue Lehrwerk bei der Umstellung von G8 auf G9 eingeführt werden soll.

Beiden Werken ist gemeinsam, dass sie vielfältige methodische Angebote machen und zahlreiche Begleitmedien bieten.

Das Cornelsen-Lehrwerk „À plus“ zeichnet aus, dass es zunächst einen Vorkurs bietet. Zudem gibt es einen Unterrichtsmanager sowie eine vorgefertigte didaktische Jahresplanung, die der Lehrkraft die Vorbereitung erleichtern. Es gibt zahlreiche Verweise auf Filme, welche in Zusammenarbeit mit dem Sender TV5 monde eigens angefertigt wurden. Es gibt zahlreiche Übungen, die die Selbstständigkeit der Schüler*innen fördern. Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten der Binnendifferenzierung, z.B. bei den Kopiervorlagen. Um den Wortschatz der Lernenden kontinuierlich aufzubauen, hat der Verlag ein integriertes Vokabellernen vorgesehen. Alle Medien liegen sowohl in digitaler als auch in gedruckter Form vor bzw. erscheinen ab jetzt sukzessive.

Alles in allem wurde den Teilnehmer*innen ein modernes, motivierendes Lehrwerk vorgestellt, das jedoch eine gewisse Technik sowie Technikaffinität der Lehrenden voraussetzt.

Das entsprechende Klett-Lehrwerk „Découvertes“ zeichnet sich durch eine schlanke Obligatorik aus. Hinzu kommen einige freie Module, die die Lehrkraft zusätzlich behandeln kann.

Es  kommen viele verschiedene Textsorten, z.B. auch Comics zum Einsatz. In den Zoom-Teilen geht es immer um eine Festigung von Orthographie und Aussprache während die Bilan-Teile, wie schon in den älteren Klett-Werken, der Selbstevaluation dienen. Hinzu kommen jetzt noch diverse Révision-Einheiten, bei der die Lernenden ihr Wissen wiederholen können. Darüber hinaus bietet auch Klett diverse Differenzierungsoptionen.

Die neue Ausgabe hält Verweise auf zum Lektionsinhalt passende kurze Filme bereit, die das Deutsch-Französische Institut Erlangen gedreht hat. Diese finden sich auch auf der Internetseite des Autors Steffen Obeling (www.obeling.de).

Wir bedanken uns bei beiden Verlagen für die Bereitstellung der Konferenzplattformen und die freundliche Unterstützung.

Protokoll: Melanie Weißenburg

Allgemeine Infos: info@voila-duisburg.de

Für Französisch-Lehrkräfte hat die DFG Duisburg: “Ideen für einen motivierenden Französisch-Unterricht” herausgegeben. Rest-Exemplare sind noch verfügbar (info@voila-duisburg.de)

Einen ersten Zugang zur französischen Sprache bietet die Broschüre: “Deutsch-französischer Vorlesespaß mit französischen Kinderbüchern” – erhältlich im „Shop“ auf unserer Website.

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