Der DFG-Tv-Tipp: “14 – Tagebücher des Ersten Weltkrieges”

3. April 2014 Allgemein 0 Kommentare

ARTE, der europäische Sender, dessen deutsch-französische Identität die Freundschaft unserer zwei Länder symbolisiert, begleitet die Hundertjahrfeier des Ersten Weltkrieges mit einer Sonderprogrammierung, sowohl im Fernsehen als auch online. ARTE widmet sich diesem Jahr der Vorkriegszeit und wird das ganze Jahr lang große Kinoklassiker (“Johnny zieht in den Krieg”, “Im Westen nichts neues”, “Mathilde, eine große Liebe”… ) und Dokumentationen zu diesem Konflikt ausstrahlen. Zwei Webproduktionen lassen Sie die Zeit vor Kriegsbeginn und während des Kriegs miterleben: “1914 Tag für Tag“ und “14 Tagebücher des Ersten Weltkriegs“.


Der Erste Weltkrieg gilt heute als die “Urkatastrophe” des 20. Jahrhunderts. Er hinterließ Millionen von Toten und auf Jahre verwüstete Landschaften, führte zum Untergang alter Monarchien und legte den Keim für den noch gewaltigeren Zweiten Weltkrieg. 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Aus diesem Anlass präsentieren ARTE und Das Erste die mehrteilige Fernsehproduktion und das multimediale Webspecial “14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs”. Ab dem 29. April beleuchtet dieser große Themenschwerpunkt im Fernsehen und Web den bis dahin größten Krieg der Menschheit.


Zum ersten Mal aus multinationaler Perspektive und aus der Sicht von Menschen, die ihn erlebt haben.Zum ersten Mal wird der Erste Weltkrieg in einer Fernsehdokumentation und einem Webspecial aus multinationaler Perspektive statt nur aus der Perspektive eines Landes erzählt.  Das gesamte verwendete Archivmaterial aus dem Ersten Weltkrieg wird hochaufgelöst (bis zu 4k) neu abge­tastet und restauriert.  ARTE, NDR, SWR, WDR und ORF haben sich in einer Koproduktion zusammengefunden, um eine gemeinsame Geschichte des historischen Konflikts zu erzählen. Mehr als ein Dutzend internationaler Sender werden diese ebenfalls ausstrahlen.  Zum ersten Mal stehen in einer Fernseh-Dokumentation nicht die Ereignisse, Schlachten und Daten, sondern das Erleben aller Beteiligten – der Mütter, der Väter, der Kinder – im Vordergrund.

Eine Dokumentarserie wird mit den dramaturgischen Mitteln einer fiktionalen Fernsehserie erzählt, ohne dabei den Boden des Dokumentarischen zu verlassen.  Ein weltweites Netzwerk von Historikern unter der Leitung von Professor Oliver Janz (Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin, Leiter der International Encyclopedia of the First World War), Stéphane Audoin-Rouzeau (Co-Direktor des Historial de la Grande Guerre in Péronne) und Peter Englund (Sekretär der Schwedischen Akademie, Autor des internationalen Bestsellers “Schönheit und Schrecken”) unter­stützt das Projekt.

Sendetermine auf ARTE: 29. April bis 13. Mai 2014, dienstags ab 20.15 Uhr.

Dazu lädt die DFG Duisburg ein: La Grande Guerre – Die Deutsch-Französische Katastrophe: Vortrag am 11. April 2014

 

 


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