Frankreich (er)lesen: Romain Rolland

26. Mai 2019 Allgemein, Top-Nachricht 0 Kommentare

„Jean-Christophe“ von Romain Rolland

10 Bände und Tausende von Seiten umfasst „Jean-Christophe“ von Romain Rolland.  Rolland, Schriftsteller, Musikkritiker und Pazifist, veröffentlichte dieses Werk von 1904 – 1912 als „roman fleuve“ in der 14-tägig erscheinenden Zeitschrift „Cahier de la Qzuinzaine“ und erhielt 1915 dafür den Literaturnobelpreis, den er zunächst verweigerte, dann aber doch annahm, um das Preisgeld dem Roten Kreuz zu spenden.

„Jean-Christophe“ ist ein vielschichtiges Werk, das sich mit den deutsch-französischen Beziehungen auseinandersetzt, gleichzeitig jedoch auch alle brennenden Fragen seiner Zeit behandelt. Es geht darin um die sozialen Fragen, die politischen Strömungen, die Arbeiterbewegung, die Frauenemanzipation, die Judenfrage und vieles mehr.  Der Roman porträtiert in der Figur von Jean-Christophe die zeitgenössische Gesellschaft zu Anfang des vorigen Jahrhunderts.

Unser ganz großes Dankeschön gilt Monika Pfeifer-Ceylan, die die gesamten 10 Bände für uns gelesen und uns einen anschaulichen Überblick  über Inhalt und Werk dargeboten hat. Sie hat damit bei den Zuhörern  Lust und Interesse geweckt, sich mit „Jean-Christophe“ auseinanderzusetzen.  Wir hätten ihr noch stundenlang weiter zuhören können.


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