Oper von Alexander Zemlinsky
Poetischer Realismus im jazzig-schillernden Klanggewand
Ein Kreidekreis, in der Mitte ein Kind. An jedem Kinderarm zieht eine Frau, die behauptet, die Mutter zu sein. „Die rechte Mutter wird die rechte Kraft besitzen“, sagt Prinz Pao – es wird die sein, die ihr Kind loslässt, um es nicht zu zerreißen. Bis Haitang ihr Kind wieder in die Arme schließen kann, hat sie eine Odyssee des Unrechts hinter sich. Verlassen, verkauft, misshandelt, verleumdet und wegen Mordes verurteilt, erhält die Gerechtigkeit hier unerwartet starke Fürsprache.
1925 wurde das Schauspiel „Der Kreidekreis“ von Klabund nach einem chinesischen Singspiel aus dem 14. Jahrhundert uraufgeführt, in dem ein Mensch gnadenlos der Willkür der Macht ausgesetzt ist. 1933 feierte Alexander Zemlinskys Oper Premiere – in Zürich, nachdem er als jüdischer Komponist aus Berlin flüchten musste. „Der Kreidekreis“ ist eine faszinierende Mischung aus Märchen, Sozialdrama und Karikatur. Die Musik schillert zwischen Spätromantik à la Strauss und Mahler und verführt mit Jazzklängen, fernöstlichen Gongschlägen und Kabarettszenen, die an Kurt Weill erinnern.
Karten 20 – 80 €, am 07.11. ermäßigte Karten der oberen Kategorie zu 24,50 € + 0,50 € Servicegebühr = 25 € für DFG-Mitglieder.
Zum Einladungsschreiben: DFG_Kreidekreis071126
Anmeldung bitte bis 23.10. bei Jürgen Donat info@voila-duisburg.de Tel. 0203/3173820
Bitte zahlen Sie den Betrag (pro Karte 25 €) nach der Anmeldung auf das Konto der DFG ein, die Karten werden am Abend ab 18h45 verteilt.
Zur Theaterseite: https://www.theater-duisburg.de/spielplan/kalender/der-kreidekreis/2403/
Foto © Deutsche Oper am Rhein

