(Duisburg). Das war wieder ein Erfolg, denn die Teilnehmerzahl stimmte: 24 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe aus Essen (Mädchengymnasium Essen-Borbeck), aus Dinslaken (Otto-Hahn-Gymnasium) sowie der 10. Jahrgangsstufe  aus Krefeld (Waldorfschule Krefeld) waren in die Zentralbibliothek Duisburg gekommen, um einer Jury aus einer Muttersprachlerin, einer Lehrerin, und einem Vertreter der DFG ihren  2-Personen-Sketch vorzutragen.

„Tu as goûté au moins? … fragt die Tochter einer Hexe den Sohn eines Menschenfressers, der sich darüber beklagt, dass sein Vater ihm tagein, tagaus immer nur Kinder zum Mittagessen vorsetzt. In dem  herrlich überdrehten Sketch von Pascal M. Martin einigen sich die beiden schließlich darauf, das wesentlich abwechslungsreichere Hexenessen zu versuchen, in dem Spinnenzungen, Krötenaugen und Fledermausköttel wichtige Zutaten sind. – In einem zweiten Sketch, der zur Auswahl stand, wurden die komplizierten Verwandtschaftsbeziehungen in Patchwork-Familien aufs Korn genommen.

Und dabei ging es nicht nur um eine möglichst fehlerfreie Aussprache und die französische Satzmelodie, sondern auch darum, die Figuren der Sketche lebendig werden zu lassen und die Komik der Situationen erlebbar zu machen.

Das gelang so gut, dass der Nachmittag auch für die Jury zu einem sehr vergnüglichen Erlebnis wurde.

Der neue Leiter der Stadtbibliothek Duisburg, Phillip Braun, begrüßte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die fröhlichen Sieger und Siegerinnen sowie alle Teilnehmer erhielten Preise, die die DFG, der Schünemann-Verlag und der Cornelsen-Verlag gestiftet hatten.

Den 1. Platz errangen Johanna Gartzke und Nadine Gadedjisso Akouvi,  der 2. Platz ging an Larissa Konrad und Assia Benouijja (alle vom Mädchengymnasium Borbeck) und der 3. Platz an Karolin Ehrke und Lili Yahiaoui von der Waldorfschule Krefeld. Sie konnten sich über Konzert- und Kinogutscheine sowie weitere Preise freuen. Gewinner waren aber alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich mutig der Herausforderung gestellt und sie gemeistert hatten, unterstützt von ihren Französischlehrerinnen, denen der besondere Dank der Veranstalter galt.

Schon jetzt freuen sich die  Organisatoren, die Jury und engagierte LehrerInnen darauf, im nächsten Jahr wieder die schöne Atmosphäre eines spannenden „Concours de lecture“ erleben zu können

(Text: Walter Weitz (Mitglied der Jury)

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