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Generalkonsul grüßt zum 60. der deutsch-französischen Freundschaft

Der Generalkonsul von Frankreich, Etienne Sur, begrüßte am Freitag den 27. Januar zum Jubiläums-Empfang die Gäste im Rathaus von Duisburg mit einer aktuellen Einschätzung der deutsch-französischen Beziehungen. Foto: DFG/Endell

Von Stefan Endell

Auch Duisburg feiert 60 Jahre Deutsch-Französische Freundschaft: Wieder hat der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg – diesmal in Vertretung durch seine Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn – Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zum Empfang im feierlichen Andenken an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages vom 22. Januar 1963 ins Rathaus an den Burgplatz geladen.

Nur feiert man in diesem Jahr in Deutschland und Frankreich ein großes Jubiläum: Diese Freundschaft – die einst mal blutig, bittere Feindschaft war – besteht offiziell seit 60 Jahren. Und der französische Generalkonsul Etienne Sur erinnerte bei seiner Ansprache im Duisburger Rathaus daran, dass es heutzutage sehr schwer falle, der jüngeren Generation in Frankreich (und in Deutschland) noch zu erklären, dass diese beiden Völker einst einander kriegerisch und feindselig gegenüber standen. „In den zurückliegenden 60 Jahren“, so der französische Diplomat vor den Duisburger Gästen, „ist sehr viel geleistet worden“.

Zum Beispiel in Duisburg ganz aktuell wieder eine „Französische Woche“, von der sich Generalkonsul Sur sehr beeindruckt zeigte. Er dankte der frankophilen, deutschen Zivilgesellschaft, besonders der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg für das große Engagement und die beachtliche Qualität ihrer Veranstaltungen und zahllosen Beitrage zur Untermauerung eben jener deutsch-französischen Freundschaft.

Deutschland und Frankreich, so der Diplomat, kooperierten mittlerweile auf allen Ebenen die es überhaupt gebe: Politisch, wirtschaftlich, in der Zivilgesellschaft, in der Verwaltung und Kultur. Überall.  45.000 Jugendliche würden Jahr für Jahr mit Hilfe des Jugendwerkes – auch ein Kind des Elysée-Vertrages – die Bekanntschaft mit dem Nachbarland machen.

Mehr denn je, so der französische Generalkonsul, werde diese deutsch-französische Freundschaft in Europa benötigt. Allein der Blick auf den russischen Angriffs-Krieg gegen die Ukraine mache diese Feststellung plausibel. Die deutsch-französische Jugend habe im Unterschied zur Jugend von 1963 heute eine ganz andere Agenda: Stand damals eine bilaterale Aussöhnung zwei Völker  – im Spannungsfeld zischen Ost und West – im Zentrum der Betrachtung , ist es heute die Sicherheit von Europa, die auf dem Spiel und somit auf Platz 1 der politischen Agenda stehe.  Daneben sind der Klimawandel und die Klimakonferenz wie auch die Suche nach alternativen Energien große Themen für “le couple franco-allemand”.

(Foto v.l.: DFG-Vorsitzende Waltraud Schleser, Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn, Generalkonsul Etienne Sur und Waltraud Schleser. Fotos: ©DFG DU/Endell

Die Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg, Waltraud Schleser, dankte in ihrer Erwiderung den Ausführungen des Generalkonsuls und hob hervor, dass die Basis des bürgerschaftlichen Engagements der DFG Duisburg der direkte Kontakt zwischen den Menschen – zwischen Deutschen und Franzosen – sei.

„Wir bringen die Menschen zusammen, wir schaffen die Freundschaften!“ In Duisburg macht man dies u.a. mit Vorlese-Wettbewerben, mit Auszeichnungen für das beste Französisch-Abitur der Stadt, mit französisch-sprachigen Spielvormittagen an Duisburger Schulen, mit deutsch-französischen Sprach-Tandems. Eine großartige Idee der deutschen wie der französischen Regierung sei , so Schleser, die kostenlose Abgabe von bi-nationalen Bahn-Tickets an Jugendliche in Frankreich und Deutschland.

Im Anschluss an den Rathaus-Empfang lud die DFG Duisburg dann wieder Freunde, Mitstreiter und Weggefährten zu ihrem traditionellen „Dîner amical“, ins Restaurant des AV Concept Stores am Kuhlenwall, einer Einrichtung der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

2024-05-02T09:52:23+02:00

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